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039887AE22647C1A6ED2FB51FDF3F98F.taxon	description	M a t e r i a l u n t e r s u c h t: MYANMAR: 1 ♀, Myanmar, Inle Lake, 12.2.2003, leg. E. Heiss; 1 ♀, Myanmar, Inle See, 11.2.1996, leg. E. Heiss, in coll. Klausnitzer. E r g ä n z u n g d e r B e s c h r e i b u n g Prehensor (Abb. 1) lang und schmal, symmetrisch, mit zwei breiten, stärker sklerotisierten äusseren Rändern. Diese verjüngen sich, am Ende ist ein kurzer Abschnitt abgeteilt (Abb. 1 Pfeil). Länge des Prehensors 0,90, 0,98 mm; maximale Breite 0,20, 0,22 mm. Bursalsklerit (Abb. 2) dreieckig, mit einem stark sklerotisierten Zahn, der an der Basis grössere kegelförmige Dornen trägt 1. Die Basis des Bursalsklerites ist an der einen Seite kreisförmig (Abb. 2 Pfeil) und mit kleinen Dornen besetzt. Die andere Seite läuft flach aus und ist durch eine Kerbe etwas abgesetzt. Daneben liegt eine netzartige Struktur mit runden, gerandeten Löchern. Sie ähnelt dem von ZWICK (2014) als Dictyon benannten Struktur 2. Länge des Zahnes 0,10 mm; Breite des Bursalsklerites an der Basis 0,20 mm. 7. Tergit ± dreieckig, mit schwach gebogenen Bacilla lateralia (Abb. 4). Es ist etwas nach hinten verlängert und dort mit grösseren geraden Borsten bedeckt. Maximale Breite 1,0 mm; Länge in der Mitte 0,60 mm; Länge der Bacilla lateralia 0,30 mm. 8. Sternit länglich, nach hinten breiter werdend und aus zwei in der Mitte getrennten Skleriten bestehend, die zahlreiche Sinnesporen tragen und am Hinterrand dicht mit Mikrotrichen bedeckt sind (Abb. 5). Die Bacilla lateralia sind vorn miteinander verbunden, sie laufen in der vorderen Hälfte fast parallel, gehen aber im hinteren Teil etwas auseinander. Länge gesamt 0,75 mm; maximale Breite 0,28 mm. 1 Das mikroskopische Bild ist nicht eindeutig. Es könnte auch sein, dass ein zweiter Zahn dem anderen unmittelbar aufliegt. 2 WATTS et al. (2017) schildern bei Scirtes auratus WATTS, 2004 eine akzessorische Drüse, die in das Bursalsklerit mündet. ZWICK (2014) beschreibt eine ähnliche Bildung bei der Artengruppe III der Gattung Ypsiloncyphon KLAUSNITZER, 2009 aus der Australischen Region und nennt sie Dictyon. Dieser Name wird auch hier verwendet.	de	Klausnitzer, Bernhard (2025): Beschreibung bisher unbekannter Weibchen aus der Gattung Scirtes ILLIGER, 1807 (Coleoptera, Scirtidae) (246. Beitrag zur Kenntnis der Scirtidae). Linzer biologische Beiträge 57 (1): 181-184, DOI: 10.5281/zenodo.16956605
039887AE22667C196ED2FF7BFF2CFCF2.taxon	description	M a t e r i a l u n t e r s u c h t: LAOS: 1 ♀, Laos-CE, Boli Kham Xai prov., Ban Nape (8 km NE), ~ 600 m, 18 ° 21 ' N, 105 ° 08 ' E, 1. - 18.5.2001, Pacholátko leg; 1 ♀, Laos, Bolikhamsai prov., Ban Nape (8 km NE), ~ 600 m, 18 ° 21 ' N, 105 ° 08 ' E, 1. - 18.5.2001, Vít Kubáň leg., beide in coll. Naturhistorisches Museum Basel. E r g ä n z u n g d e r B e s c h r e i b u n g Prehensor (Abb. 6) lang und schmal, symmetrisch, mit zwei breiten, stärker sklerotisierten äusseren Rändern. Diese verjüngen sich, distal sind zwei zunehmend kürzer werdende Abschnitte etwas unterhalb der Mitte abgegliedert (Abb. 6 Pfeil). Der kürzere ist bogenförmig. Die beiden abgesetzten Bögen können in anderer Ansicht auch weniger deutlich zu sehen sein (Abb. 7). Länge des Prehensors 0,92, 0,93 mm; maximale Breite 0,22, 0,23 mm. Bursalsklerit (Abb. 8) dreieckig, mit zwei unterschiedlich langen Zähnen, die an der Basis grössere kegelförmige Dornen tragen. Die Basis des Bursalsklerites ist auf der einen Seite bogenförmig und nach der anderen ausgezogen. Sie ist mit kleinen Dornen besetzt. Ein Dictyon wurde nicht gefunden (wahrscheinlich ein Präparationsfehler). Länge des grösseren Zahnes 0,05 mm; Breite des Bursalsklerites an der Basis 0,16 mm. Es ist noch ein zusätzliches Sklerit vorhanden: eine kreisförmige Platte mit einem stärker sklerotisierten Zahn (Abb. 9). Durchmesser der Platte 0,08 mm; Länge des Zahnes 0,02 mm.	de	Klausnitzer, Bernhard (2025): Beschreibung bisher unbekannter Weibchen aus der Gattung Scirtes ILLIGER, 1807 (Coleoptera, Scirtidae) (246. Beitrag zur Kenntnis der Scirtidae). Linzer biologische Beiträge 57 (1): 181-184, DOI: 10.5281/zenodo.16956605
