Stenaesthetus nitidicollis nov.sp. (Abb. 5, 17, 25, 39, 61, 92)
Typus material Holotypus () und 1, 2 - Paratypen: Indien: Assam: North Cachar Hills district, Mt. Borail, Borail Peak, 1700m, 25 o 06’43’’N, 93 o 03’11’’E, sifting bamboo leaf litter in mountain rain forest, 19.X.2005, Cuccodoro & Marietta . Paratypen: 1: ibidem, 20.X.2005, sifting broadleaf litter in mountain rain forest, idem; 3, 1: ibidem, sifting bamboo leaf litter and rotted wood in mountain rain forest, idem; 1: Mt. Borail, Borail Peak – Notun Leikul, 1650m, 25 o 06’47’’N, 93 o 03’05’’E, sifting moist leaf litter in forest with Fagaceae, 20.X.2005, idem ; 3: Mt. Borail, " Phamai " huntig camp-Borail peak, 1500m, 25 o 08’18’’N, 93 o 03’25’’E, sifting leaf litter in mountain forest under bamboo, 18.X. 2005, idem.- HT und PTT im MHNG, PTT auch in cP .
Beschreibung Apter, Kopf und Pronotum stark glänzend, Elytren und Abdomen mässig glänzend, Stirn fein punktiert, Pronotum mit vier Längsfurchen, unpunktiert, Elytren wenig fein, dicht punktiert. Beine rötlichbraun.
Länge: 2,0- 2,4mm (Vorderkörperlänge: 1,1-1,2mm).
PM des HT: HW: 62; LE: 17; LT: 5; PW: 63; PL: 62; EW: 69; EL: 48; SL: 33.
Männchen: 3.-5. Sternit vor dem Hinterrand in der Mitte kurz abgeflacht, 6. Sternit in der hinteren Mitte mit dreieckigem Eindruck, 7. Sternit mit langem und tiefem, gewinkeltem Mitteleindruck, in diesen ragt in der proximalen Hälfte ein stärker sklerotisierter spitzwinkliger Skleritteil hinein, der Eindruck ist distal unpunktiert und durchscheinend, die Eindruckseiten sind nach hinten erhoben und daselbst vor dem Hinterrand dicht beborstet (Abb. 25). 8. Sternit (Abb. 39). 9. Sternit hinten seitlich stärker sklerotisiert als in den übrigen Bereichen. Spermapumpe spindelförmig, 1,5x so lang wie der Medianlobus, ohne stärker sklerotisierte Enden. Aedoeagus (Abb. 61), Medianlobus apikal mit zugespitzten, gebogenen Skleriten; Parameren basal zweilappig, mit 4 feinen Borsten.
Weibchen: Spermatheka (Abb. 92).
Kopf fast so breit wie das Pronotum, deutlich schmäler als die Elytren, Augen grob facettiert, gross, Stirn breit gewölbt, fein und ziemlich dicht auf glänzendem Grund punktiert, Punkte etwas kleiner als der basale Querschnitt des 3. Fühlergliedes, Punktzwischenräume etwas kleiner als die Punkte, Clypeus durch eine grob skulptierte Querfurche von der Stirn abgesetzt, sehr dicht und tief genetzt, matt, Labrum einfach. Pronotum kaum breiter als lang, in den vorderen drei Fünfteln seitlich fast gerade, hinten konkav eingeschnürt; die Seitenfurchen erreichen fast den Vorderrand des Pronotums, die Längsfurchen der Scheibe sind fast fünf Sechstel so lang wie das Pronotum, zwischen den Längsfurchen ist die Oberseite des Pronotums unpunktiert-glatt. Elytren trapezoid, viel breiter als lang, Schultern mit schwach abgesetztem, kurzem Kiel; Punktierung wenig fein, dicht, leicht längs-ausgezogen, mittlerer Punktdurchmesser gut so gross wie der grösste Querschnitt des 3. Fühlergliedes.
Differenzial diagnose Diese neue Art lässt sich anhand ihres namengebenden Merkmals leicht erkennen; vgl. auch die Bestimmungstabelle.
Etymologie: Wegen ihres glänzenden Pronotums nenne ich diese Art " nitidicollis " (Lat.= mit glänzendem Pronotum").