Ptychotis saxifraga (L.) Loret & Barrandon

Faltenohr

Art ISFS: 331000 Checklist: 1036810 Apiaceae Ptychotis Ptychotis saxifraga (L.) Loret & Barrandon

Zusammenfassung

Artbeschreibung (nach Lauber & al. 2018): 30-60 cm hoch, kahl. Grundständige Blätter einfach gefiedert, mit 3-7 Teilblättern . Diese breit-oval, 3teilig oder fiederteilig, mit gezähnten Abschnitten. Stängelblätter mit linealen, höchstens 1 mm breiten Zipfeln. Dolden 6-12strahlig. Hüllen 0-3 blättrig, früh abfallend. Hüllchenblätter 5-6, davon 3 länger und borstlich. Blüten weiss. Früchte zylindrisch, ca. 3 mm lang, kahl, scharfkantig gerippt.

Blütezeit (nach Lauber & al. 2018): 7

Standort und Verbreitung in der Schweiz (nach Lauber & al. 2018): Steinige oder sandige See- und Flussufer, Trockenwiesen / kollin-montan / Früher GE und VD

Verbreitung global (nach Lauber & al. 2018): Südwesteuropäisch

Ökologische Zeigerwerte (nach Landolt & al. 2010) 242-44 + 1.k.2n=22

Status

Status IUCN: Regional ausgestorben

Nationale Priorität: 2 - Hohe nationale Priorität

Internationale Verantwortung: 1 - Gering Erhalten/ Fördern Gefährdungen Art gilt in der Schweiz als ausgestorben. Keine Massnahmen möglich . Regelmässige Kontrolle in den Gebieten, in denen die Art früher vorgekommen ist

Ökologie

Lebensform Monokarper Hemikryptophyt

Lebensraum Lebensraum nach Delarze & al. 2015

3.2.1.1 - Alluvionen mit krautiger Pioniervegetation (Epilobion fleischeri)

fett Dominante Art, welche das Aussehen des Lebensraumes mitprägt Charakterart Weniger strikt an den Lebensraum gebundene Art

Ökologische Zeigerwerte nach Landolt & al. (2010)

BodenfaktorenKlimafaktorenSalztoleranz
Feuchtezahl Fmässig trockenLichtzahl LhellSalzzeichen--
Reaktionszahl Rneutral bis basisch (pH 5.5-8.5)Temperaturzahl Twarm-kollin
Nährstoffzahl NnährstoffarmKontinentalitätszahl Kozeanisch (sehr hohe Luftfeuchtigkeit, sehr geringe Temperaturschwankungen, milde Winter)

Abhängigkeit vom Wasser

Flüsse0 - unbedeutend, keine Bindung.
Ruhiges Wasser0 - unbedeutend, keine Bindung.
Grundwasser0 - unbedeutend, keine Bindung.

Nomenklatur

Gültiger Name (Checklist 2017): Ptychotis saxifraga (L.) Loret & Barrandon

Volksname Deutscher Name: Faltenohr Nom français: Ptychotis saxifrage Nome italiano: Prezzemolo falso

Übereinstimmung mit anderen Referenzwerken

RelationNomReferenzwerkeNo
=Ptychotis saxifraga (L.) Loret & BarrandonChecklist 2017331000
=Ptychotis saxifraga (L.) Loret & BarrandonFlora Helvetica 20011445
=Ptychotis saxifraga (L.) Loret & BarrandonFlora Helvetica 20121877
=Ptychotis saxifraga (L.) Loret & BarrandonFlora Helvetica 20181877
=Ptychotis saxifraga (L.) Loret & BarrandonIndex synonymique 1996331000
=Ptychotis saxifraga (L.) Loret & BarrandonLandolt 19772183
=Ptychotis saxifraga (L.) Loret & BarrandonLandolt 19911778
=Ptychotis saxifraga (L.) Loret & BarrandonSISF/ISFS 2331000
=Ptychotis saxifraga (L.) Loret & BarrandonWelten & Sutter 19821170

= Taxon stimmt mit akzeptiertem Taxon überein (Checklist 2017) <Taxon ist im akzeptierten Taxon (Checklist 2017) enthalten> Taxon enthält (neben anderen) auch das akzeptierte Taxon (Checklist 2017)

Status Indigenat: Indigen

Liste der gefährdeten Pflanzen IUCN (nach Walter & Gillett 1997): Nein

Status Rote Liste national 2016

Status IUCN: Regional ausgestorben

Zusätzliche Informationen Kriterien IUCN: --

Status Rote Liste regional 2019

Biogeografische RegionenStatusKriterien IUCN
Jura (JU)--
Mittelland (MP)regional beziehungsweise in der Schweiz ausgestorben (Regionally Extinct)
Alpennordflanke (NA)--
Alpensüdflanke (SA)--
Östliche Zentralalpen (EA)--
Westliche Zentralalpen (WA)nicht anwendbar (Not Applicable)

Status nationale Priorität /Verantwortung

Nationale Priorität2 - Hohe nationale Priorität
Massnahmenbedarf99 - (aktuell) nicht beurteilbar
Internationale Verantwortung1 - Gering
Überwachung Bestände0 - Überwachung ist nicht nötig

Schutzstatus

International (Berner Konvention)Nein
GEVollständig geschützt(25.07.2007)
Schweiz--

Erhalten/ Fördern Gefährdungen und Massnahmen Art gilt in der Schweiz als ausgestorben. Keine Massnahmen möglich . Regelmässige Kontrolle in den Gebieten, in denen die Art früher vorgekommen ist