Lacerta viridis Daud.

Grenzacherhorn v. H. A. Leonhard. [1] Bergell, 2 Prachtexemplare v. H. Jos. Mani.

In Ergänzung der Angaben Hoffmanns (in Bronns Klassen u. Ordng. etc. Rept. pag. 1082 u. f.) füge ich hier bei, dass L. viridis nördlich vom Gotthard auch noch auf Schweizerboden zu treffen ist, nämlich an der nördlichen Rheinhalde oberhalb Basel. Nahe an der Grenze bewohnt sie ausserdem auch das Grenzacherhorn und die Abhänge bis Wyhlen, weiter unterhalb im Rheintal den Isteinerklotz, ist aber an letzterm Ort, wo sie früher häufig war (gleichzeitig mit der Ausrottung einiger südlichen Pflanzen), selten geworden. Nördlicher im Rheintal habe ich sie einmal bei Badenweiler getroffen.

Die Verbreitung der Mauereidechse in der Schweiz ist noch nicht festgestellt. Sicher ist nur, dass sie, abgesehen von den Landschaften südlich der Alpen, auch im ganzen Jura von Genf bis Brugg wohnt, und zwar nicht blos an dessen südlichen Abhängen. Ferner ist dieselbe überall an del oben für Lac. viridis angegebenen Stellen in der Umgebung von Basel zu finden.

Für Lac. agilis (Stirpium Daud) ist mir bis jetzt als südlichster Punkt in der Schweiz Gryon in der Waadt bekannt, wo sie über der Zone der Mauereidechse Buschränder der untern Alpenweiden bewohnt.