Hylaeus (Hylaeus) simikotalis, Dathe, 2010
publication ID |
https://doi.org/ 10.5281/zenodo.4507146 |
publication LSID |
lsid:zoobank.org:pub:79631ECC-AC1D-4643-AE45-F83153472FBD |
persistent identifier |
https://treatment.plazi.org/id/642625C3-A686-4D46-AA0D-C2184B3B6A82 |
taxon LSID |
lsid:zoobank.org:act:642625C3-A686-4D46-AA0D-C2184B3B6A82 |
treatment provided by |
Felipe |
scientific name |
Hylaeus (Hylaeus) simikotalis |
status |
sp. nov. |
5. Hylaeus (Hylaeus) simikotalis nov.sp. (Fig. 17-21)
D i a g n o s e: DieneueArterinnerthabituellan H. communis NYL. und H. sibiricus (STRAND) , unterstützt auch durch die Scapusform und die unvollständige Gesichtsmaske des 3. Von diesen Arten unterscheidet sie sich jedoch in zahlreichen Details, insbesondere durch ein schwächer skulptiertes, abgerundetes Propodeum ohne rings gerandete Terminalarea. Die Spitze der Supraclypealarea ist schmaler und von der Frons deutlich abgesetzt.
B e s c h r e i b u n g:
3 M a ss e [n = 6] KL 5,17 (4,7-6,2) mm, AL 4,36 (4,1-4,7) mm, KIx 0,97 (0,96-1,00), ScIx 1,47 (1,3-1,6). – S c a p u s zur Spitze flach kreiselförmig erweitert; etwa anderthalbmal so lang wie breit; schwarz; Fläche lang gelblich behaart. Antennengeissel vorn (aussen) eingelenkt, schwarz. – C a p u t (Fig. 17) trapezförmig; Vertex, Frons und Genae abstehend gelblich behaart; auch Clypeus kurz behaart. Foveae faciales undeutlich. Maske komplett, weiss; Seitenflecken oben abgekürzt, erreichen nicht die Seiten der Supraclypealarea und den unteren Rand der Scapusbasen. Clypeus flach, weiss; Fläche sehr fein chagriniert, am Rand zerstreut, aber kräftig punktiert, glatt und glänzend; Vorderrand schwarz, untere Seitenecken abgesetzt, hornbraun. Supraclypealarea zweiteilig, nur unterer Teil weiss; obere Spitze schwarz, als ovales Feld von der Frons deutlich abgesetzt; mit scharfem Kiel zur Frons. Fläche der Frons im Bereich der vertieften Antennenbasen aufgewölbt; oberhalb der Antennenbasen mit deutlichen ovalen, fein punktierten glatten Flächen; Integument dicht runzlig punktiert, rau; Vertex grob und dicht punktiert, wenig glänzend. Occiput oben scharf gerandet. Genae längsstreifig mit ausgezogener Punktierung. Malae deutlich. Labrum schwarz, mit Schwiele. Mandibeln zweispitzig, behaart, schwarz, apikal braun. – T h o r a x depress, schwarz; Behaarung kurz, abstehend, unten weiss, oben gelblich. Keine hellen Flecken auf Pronotum, Calli und Tegulae; letztere hornbraun. Pronotumseiten gerundet. Mesonotum fein chagriniert, dicht tief punktiert, Intervalle 1 Punktdurchmesser, seidenglänzend. Scutellum gröber und zerstreuter punktiert, Intervalle glatt. Mesopleuren glatt und glänzend, dicht grob punktiert; Vorderkante gerundet. Pedes schwarz, Tibien I vorn, II basal, bei manchen Exemplaren auch die Basitarsen III weiss. Alae gebräunt, Stigma, Costa und Venen dunkelbraun. – P r o p o d e u m abgerundet und gröber skulptiert; mit langer weisser Behaarung. Medialarea mit scharfen Längsrunzeln, die nach hinten flach auslaufen; Zwischenräume chagriniert, seidenglänzend. Terminalarea unten mit Kanten, gröber skulptiert, glänzend. Lateralareae flach punktiert, chagriniert. – M e t a s o m a schlank und spindelförmig gestreckt, schwarz. Tergum 1 glatt, deutlich fein punktiert, Intervalle 2-3 Punktdurchmesser; Seitenfransen fehlen, aber Cilienbesatz wie auch bei den folgenden Terga. Diese feiner und dichter punktiert, fein chagriniert und glänzend. Depressionen etwas aufgehellt, mit schmalem Cilienbesatz. Sterna eben. – T e r m i n a l i a (Fig. 19-21) ohne Auffälligkeiten. Penisvalven verlängert; Gonostyli mit durch Impressionen etwas abgesetzten Spitzen.
♀ M a ss e [n = 15] KL 6,33 (5,8-7,2) mm, AL 4,94 (4,3-5,6) mm, KIx 0,99 (0,97-1,03). – S c a p u s schlank; schwarz. Antennengeissel kurz, dunkel. – C a p u t (Fig. 18) trapezförmig; Behaarung des Kopfes unten lang, oben kurz. Foveae faciales lang, deutlich. Seitenflecken weissgelb, nicht ausfüllend, oben bis zu den Scapusbasen. Clypeus längsgerieft mit ausgezogener Punktierung; Vorderrand breit hornbraun, die unteren Seitenecken abgesetzt und braungelb. Supraclypealarea längsstreifig, mitten eingeschnürt, oberer Teil etwas abgesetzt und gerandet, apikal scharfkantig; mitten mit Längsfurche, die schräg in die Frons übergeht. Frons mit fortgesetzter Mittelfurche, sehr dicht punktiert bis an die Supraclypealarea, Intervalle glatt und glänzend; Vertex gröber und zerstreuter punktiert, glänzend. Genae längsstreifig mit ausgezogenen Punkten. Malae deutlich. Labrum schwarz; mit glattem hufeisenförmigem Höcker. Mandibeln zweizähnig, dunkelbraun, lang behaart. – T h o r a x depress, schwarz; Behaarung unten lang, oben kurz, weiss. Pronotum schwarz, gelbe Punktflecken auf den Calli, Tegulae hornbraun. Pronotumseiten gerundet. Mesonotum seidenglänzend, chagriniert, dicht und tief punktiert; Intervalle 1 Punktdurchmesser. Scutellum kaum chagriniert, zerstreuter und gröber punktiert, glänzend. Mesopleuren seidenglänzend, grob und dicht punktiert, Intervalle glatt und glänzend; Vorderkante gerundet. Pedes schwarz, nur Tibien basal gelbweiss geringelt. Alae gebräunt, Subcosta schwarz, Venen sonst dunkelbraun. – P r o p o d e u m kurz und abgerundet, Wölbung fein skulptiert. Medialarea nur basal mit einer Maschenreihe und kurzen Rippen, Integument dahinter fein genetzt, glänzend. Terminalarea nur unten scharf gerandet, chagriniert und flach punktiert. Lateralareae grob flach punktiert, behaart. – M e t a s o m a normal spindelförmig, schwarz. Tergum 1 poliert, sehr zerstreut und sehr fein punktiert, nur apikal etwas dichter; zum Teil ohne Punkte; Seitenfransen fehlen, jedoch sind feine Cilienflecken vorhanden. Folgende Terga fein chagriniert, sehr zerstreut fein punktiert, glänzend. Depressionen aufgehellt, mit weissen, mitten unterbrochenen Cilienbinden. Sterna eben. Endbehaarung gelblich.
N a c h w e i s e:
Holotypus: 3, NEPAL, Prov. Karnali, Distr. Humla: Simikot 14 km NW, Kermi Umgebung, 30°03'N 81°42'E, 2800 m, 19.- 20.06.2001, F. Creutzburg leg. Coll DEI. – Paratypen: NEPAL, Prov. Karnali, Distr. Humla: Simikot Umgebung , 29°58'N 81°49'E, 3100 m, 18.06.200 1, 233, Wacholderwiesen, Gelbschale GoogleMaps ; Simikot 20 km NW, 3,8 km SE Chala, 29°58'49''N 81°38'25''E, 3520 m, 27.- 28.06.200 1, 13, Wacholderwiesen, Gelbschale. - Prov. Karnali, Distr. Jumla : Gothichaur Umgebung , 29°12'N 82°19'E, ca. 2850 m, 10.06.199 7 13, 11♀♀, 11.06.199 7, 1♀, Weissschale GoogleMaps ; Gothichaur Umgebung , 29°15'N 82°19'E, 2620 m, 14.06.199 7, 1♀ GoogleMaps ; Lamri Umgebung , 29°17'N 82°16'E, 2600 m, 21.06.199 7, 1♀, alle F. Creutzburg leg. Coll. DEI / Dathe GoogleMaps .
B l ü t e n b e s u c h u n d P h ä n o l o g i e In Gelb- und Weissschalen auf
Wacholderwiesen in 2600-3500 m Höhe gefangen. Registrierte Flugzeit: Juni.
D e r i v a t i o n o m i n i s: Benannt nach dem Fundort Simikot, Nepal.
DEI |
Senckenberg Deutsches Entomologisches Institut |
No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.
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