Stenus brigita HROMÁDKA, 1983 (Abb. 37, 59, 121, 205, 206, 212)
Stenus brigita HROMÁDKA, 1983a: 118 .
Untersuchtes Material: 1, 1 - Paratypen: BRASILIEN: Pará, 18 km NE Orixima, 13.-14.XI.1959, J.M. & B.A. Campbell (CNC) ; 1 -PT: Belém, IPEAN, 17.-18.III.1970, J.M. & B.A. Campbell (cP) ; 2: Manaus, Reserva Ducké, 26 km NE Manaus Barbosa, M.G.V., Plot C, leaf litter, 4.I., 4.IV.1995 (NHML, cP) ; 1: ibidem, FIT 1, plot B, II.1995 (ibd); 1: ibidem, Plot B, FIT 1, II.1995 (ib); 2, 9: INPA / Smithsonian Res., 2 o 25’S, 59 o 50’W, Terra firme forest, leaf litter,, I, III, IV, V..1994, R. Didham (NHML, cP) .
Bemerkungen:PMeines von INPA: HW: 37,5; DE: 18; PW: 25; PL: 27; EW: 37; EL: 36; SL: 29. Körperlänge: 3,5-4,2mm (Vorderkörperlänge: 1,9-2,1mm).
Männchen: Schenkel schwach gekeult. Metatrochanter einfach. Mittelschienen mit deutlichem Apikaldorn, Hinterschienen mit kräftigem Präapikalzahn, dieser etwa um die Länge des 10. Fühlergliedes von der Schienenspitze entfernt. Metasternum flach eingedrückt, in der vorderen Mitte sehr fein und sehr dicht punktiert und wollig beborstet, auf der übrigen abgeflachten Mittelfläche grob und dicht auf glattem Grund punktiert. Vordersternite einfach, 5. Sternit in der hinteren Mitte ganz leicht abgeflacht, 6. Sternit daselbst flach eingedrückt und weitläufiger als an den Seiten punktiert, 7. Sternit in den hinteren zwei Dritteln mit deutlich abgesetztem, ziemlich tiefem Eindruck, darin fein und dicht punktiert und beborstet, Hinterrand wenig tief, deutlich ausgerandet. 8. Sternit mit mässig breiter, runder Ausrandung etwa im hinteren Achtel. 9. Sternit apikolateral kurz spitz, innen leicht gesägt, also nicht glatt, vorgezogen (Abb. 37). Apikalpartie des Medianlobus lanzettförmig (mit zwei Seitenspitzen) (Abb. 205), ventral seitlich kurz beborstet, die abgerundete Spitze dorsal mit einer kleinen Querleiste; im Innern vorn ein Bereich mit Ananasschuppen, der Innensack basal mit zahlreichen, unregelmässig geformten, kleineren Zähnen, die zum Teil wie auf einer Kette aufgereiht erscheinen (Abb. 206); Parameren etwas kürzer als der Medianlobus, an ihren Enden mit ca. 11-12 langen Borsten.
Weibchen: 8. Sternit (Abb. 212), Hinterrand abgerundet. Valvifer apikal gesägt. Cucumis (Abb. 121) im proximalen Bereich längsstreifig, im distalen Bereich mit "geknitterter" Oberfläche.
Diese Art fällt durch ihren Glanz und die überall deutlich getrennte Punktierung auf (Abb. 37). Ihre Paraglossen sind "pseudokoniform", d. h. aus einer ovalen Basis entspringt ein kurzer, spitz-zapfenförmiger Bereich mit Drüsenhaaren. Die gesamte Oberseite, auch das 8. Tergit, ist netzungsfrei.