Stenus endosquameus PUTHZ, 1968 (Abb. 222, 246)
Stenus endosquameus PUTHZ, 1968: 457; PUTHZ 1972: 130.
Untersuchtes Material: Holotypus (): BRASILIEN: São Paulo, Mraz (ZMP) ; 1: ibidem, idem (FMCh); 2: PARAGUAY: Concepción, Arrojo Azotey, 9.X.1979 (NHMG, cP) ; 1: Canindejú: Rio Jejui-Guazu, 30.X.1979 (NHMG) ; 1: Canindejú: Curuguaty 17.X.1991, U. Drechsel (cP) ; 1: Cordillera: Altos, leaf litter, 12.VII.1995, U. Drechsel (cP) . ARGENTINIEN: 1, 2: Misiones, 20 km SE Puerto Iguazu, Araucaria plantation, treebase litter, 24.XII.1990, S. &. J. Peck (FMCh, cP); 2: CHILE: Valdivia: 20 km from Valdivia on road leading to La Union, sifted litter and wood-moulder from brookside, very wet Notofagus forest, 24.X.1965, Mahunka (TMB, cP) .
Bemerkungen PMdesMännchensvon Curuguaty: HW: 41; DE: 20; PW: 28,5; PL: 29; EW: 43; EL: 37,5; SL: 27,5. – Körperlänge: 4,2-4,7mm (Vorderkörperlänge: 2,1- 2,3mm). Paraglossen actiniform.
Männchen: Schenkel gekeult. Metatrochanter mit winzigem Trochanterzahn (dessen Spitze dunkel vom übrigen Trochanter absticht). Mittelschienen mit starkem Apikaldorn, Hinterschienen in ihrer Spitzenhälfte zusammengedrückt, mit starkem Präapikalzahn, dieser um die Länge des 2. Fühlergliedes von der Schienenspitze entfernt. Metasternum breit abgeflacht, grob und sehr dicht, zur Mitte hin doppelt (grob + fein), in der Mitte schmal nur fein und dicht punktiert und beborstet. Vordersternite einfach, 6. Sternit median flach eingedrückt, ebenso das 7. Sternit, dieses im Eindruck feiner und dichter als an den Seiten punktiert und beborstet, Hinterrand sehr flach ausgerandet. 8. Sternit mit spitzwinkligem, seitlich durchscheinend sklerotisiert gesäumtem Ausschnitt im hinteren Viertel. 9. Sternit apikolateral stumpf/gesägt vorgezogen. Aedoeagus (Abb. 222), Apikalpartie des Medianlobus seitlich flachkonvex in eine abgesetzte, mässig breit abgerundete Spitze verengt, dorsal mit zwei feinen Längsleisten; im Innern ein vorderes Feld von Ananasschuppen, dahinter zuerst eine Gruppe stark sklerotisierter, unregelmässig geformter Zähne, sodann eine weitere Gruppe längerer, spitzer, schwächer sklerotisierter Zähne; Parameren kürzer als der Medianlobus, im Spitzendrittel mit etwa 24-29 Borsten.
Weibchen: 8. Sternit Abb. 246), in der Hinterrandmitte leicht vorgezogen. Valvifer apikolateral gesägt. Cucumis lang, schwach sklerotisiert.
Im Umriss ähnelt der Aedoeagus dieser Art denen von S. brasilianus Bernhauer, S. josefa HROMÁDKA und S. falinianus nov.sp., unterscheidet sich aber von ihnen durch den Innenbau des Medianlobus. Äusserlich unterscheidet er sich von S. novoteutonicus u. a. auch durch ungenetztes Abdomen, von S. josefa sicher nur durch den Innenbau des Medianlobus und das beim Weibchen weniger deutlich am Hinterrand vorgezogenes 8. Sternit, von S. falinianus durch weniger grob und hinten weniger dicht punktiertes Abdomen sowie durch ungenetzte Tergite 7 und 8.