Stenus bechyneae HROMÁDKA, 1983 (Abb. 116, 189, 190)
Stenus bechyneae HROMÁDKA, 1983a: 115 .
Stenus schmidli PUTHZ, 2012: 221 nov.syn.
Untersuchtes Material: BRASILIEN: 1 - Paratypus: Pará, 18 km NE Orixima, 13.- 14.XI.1959, J.M. & B.A. Campbell (CNC). FRANZÖSISCH GUAYANA: 1: env. Cayenne, 1.- 31.V.1992, J. Marek (cHromádka) ; 2: near Eaux Claires, 3,5 km N Saul, 3 o 38-40’N, 53 o- 13- 14’W, leaf litter near stream, L.Herman (AMNH, cP) ; 1 (HT von S. schmidli PUTHZ) KAW Mountains, 1.X. 2008, VK1 TN2W42, S. Groc (cP im SMNS) . SURINAM: 1: Sipaliwini District, 2.477 00 oN, 55.629 41 oW, 275m, FIT, 10.-16.III.2012, 2012 CI-RAP Survey (KSEM) . PERU: 2: Tambopata, Madre de Dias Dept., 15 km N Puerto Maldonado, Reserva Cuzco Amazónico, 200m, 12 o 33’S, 69 o 03’W, flower fall/leaf litter, 10.VII.1989, Ashe & Leschen #468 (KSEM, cP) ; 1: Dept. Loreto, Campamento San Jacinto, 175-200m, 2 o 18‘75‘‘S, 75 o 51‘77‘‘W, rainforest berlese, 6.VII.1993, R. Leschen (KSEM) .
Bemerkungen:PMdes -PT: HW: 39; DE: 21; PW: 26,5; PL: 27; EW: 42; EL: 35; SL: 27. – Körperlänge: 3,4-4,5mm (Vorderkörperlänge: 1,8-2,1mm).
Männchen: Schenkel gekeult. Metatrochanter einfach. Mittelschienen mit kräftigem Apikaldorn, Hinterschienen mit starkem Präapikalzahn, dieser etwa um seine Grösse von der Schienenspitze entfernt. Metasternum flach eingedrückt, die Mittellinie etwas vertieft; Punktierung in den hinteren zwei Dritteln auf glänzendem Grund grob und sehr dicht, vorn mässig fein und sehr dicht. Vordersternite einfach (grob und sehr dicht punktiert), 7. Sternit längs der Mitte abgeflacht und daselbst mässig fein und sehr dicht punktiert und beborstet, Hinterrand sehr flach ausgerandet. 8. Sternit mit spitzwinkligem, seitlich schmal schwächer sklerotisiert gesäumtem Ausschnitt im hinteren Vietel. 9. Sternit apikolateral stumpf/gesägt vorgezogen. Aedoeagus (Abb. 190), Apikalpartie des Medianlobus in flach konvexem Bogen in eine ziemlich breit abgerundete Spitze verengt, dorsal mit zwei dünnen Längsleisten; im Innern distal ein ziemlich umfangreiches Feld von Ananasschuppen, basal mit zahlreichen sehr grossen, stark sklerotisierten, unregelmässig geformten Zähnen; Parameren kürzer als der Medianlobus, im Spitzenviertel mit etwa 19 Borsten..
Weibchen: 8. Sternit (Abb. 189), Hinterrand leicht rundlich vorgezogen. Valvifer apikal gesägt. Cucumis (Abb. 116) im proximalen Bereich längsstreifig, im distalen Bereich mit "geknitterter" Oberfläche.
Diese Art fällt durch ihre vergleichsweise kurzen Elytren und durch ihr beim Weibchen breit-elliptisches Abdomen auf; die grob punktierten Paratergite 5 sind so breit wie die Hinterschienen an ihrer Basis, die gesamte Oberseite ist netzungsfrei. Der Vergleich des HT von S. schmidli mit dem o. g. Material ergab Konspezifität. Zur Unterscheidung von den Verwandten vergleiche man die Bestimmungstabelle. – Die Stücke aus Peru sind ein kaum merklich dichter punktiert als diejenigen aus Französisch Guayana.