Euryusa pipitzi (Eppelsheim, 1887)
(Abb. 4)
wurde im 19. Jahrhundert aus der Steiermark beschrieben, danach aber mehr als 100 Jahre in Mitteleuropa nicht mehr gefunden (Assing 1995). Seither wurde sie aber mehrfach in Österreich und Deutschland nachgewiesen (Kapp & Brandstetter 2003, Schuh & Stürzenbaum 2014, Holzer 2015) und 2014 am Lopper erstmals in der Schweiz entdeckt. Inzwischen gibt es auch aktuelle Funde aus dem Waldreservat Weid bei Schmerikon (SG). Euryusa pipitzi lebt nach Schuh & Stürzenbaum (2014) «xylobiont in alten Wäldern». Am Lopper scheint er auf die tiefen Lagen beschränkt zu sein. Alle 15 Nachweise gelangen in Seenähe.