Tulipa sylvestris subsp. australis (Link) Pamp.
Südliche Weinberg-Tulpe
Unterart ISFS: 431500 Checklist: 1048190 Liliaceae Tulipa Tulipa sylvestris L. Tulipa sylvestris subsp. australis (Link) Pamp.
Zusammenfassung
Artbeschreibung (nach Lauber & al. 2018): Blüten vor dem Aufblühen aufrecht. Äussere Perigonblätter aussen rot überlaufen . Fruchtkapsel etwa gleich lang wie dick.
Blütezeit (nach Lauber & al. 2018): 5-6
Standort und Verbreitung in der Schweiz (nach Lauber & al. 2018): Bergwiesen, felsige Hänge / montan-subalpin / VS, nördliches TI
Verbreitung global (nach Lauber & al. 2018): Westmediterran
Ökologische Zeigerwerte (nach Landolt & al. 2010) 2 + w33-434.g.2n=24
Status
Status IUCN: Verletzlich
Nationale Priorität: 2 - Hohe nationale Priorität
Internationale Verantwortung: 3 - Hoch Erhalten/ Fördern Gefährdungen Zerstörung des Lebensraums (Siedlungs- und Strassenbau, Nivellierung des Reliefs, Rodung von Einzelbäumen und Gebüschen) Ungeeignete Landwirtschaft (Intensivierung, Umwandlung in Weiden, Kunstdünger, Ausbringen von Gülle und Mist, zu früher oder zu häufiger Schnitt, zu häufige Bewässerung bzw. Berieselung) Sammeln, Ausgraben für Privatgärten Viehverbiss, Wildfrass Wenige, oft isolierte Vorkommen
Ökologie
Lebensform Geophyt
Lebensraum Lebensraum nach Delarze & al. 2015
| 4.2.1.1 - Inneralpine Felsensteppe (Stipo-Poion) |
fett Dominante Art, welche das Aussehen des Lebensraumes mitprägt Charakterart Weniger strikt an den Lebensraum gebundene Art
Ökologische Zeigerwerte nach Landolt & al. (2010)
| Bodenfaktoren | Klimafaktoren | Salztoleranz | |||
|---|---|---|---|---|---|
| Feuchtezahl F | -- | Lichtzahl L | -- | Salzzeichen | -- |
| Reaktionszahl R | -- | Temperaturzahl T | -- | ||
| Nährstoffzahl N | -- | Kontinentalitätszahl K | -- | ||
Abhängigkeit vom Wasser
| Flüsse | 0 - unbedeutend, keine Bindung. |
| Ruhiges Wasser | 0 - unbedeutend, keine Bindung. |
| Grundwasser | 0 - unbedeutend, keine Bindung. |
Nomenklatur
Gültiger Name (Checklist 2017): Tulipa sylvestris subsp. australis (Link) Pamp.
Volksname Deutscher Name: Südliche Weinberg-Tulpe Nom français: Tulipe méridionale
Nome italiano: --
Übereinstimmung mit anderen Referenzwerken
| Relation | Nom | Referenzwerke | No |
|---|---|---|---|
| = | Tulipa sylvestris subsp. australis (Link) Pamp. | Checklist 2017 | 431500 |
| = | Tulipa sylvestris subsp. australis (Link) Pamp. | Flora Helvetica 2001 | 2882 |
| = | Tulipa sylvestris subsp. australis (Link) Pamp. | Flora Helvetica 2012 | 2434 |
| = | Tulipa sylvestris subsp. australis (Link) Pamp. | Flora Helvetica 2018 | 2434 |
| = | Tulipa sylvestris subsp. australis (Link) Pamp. | Index synonymique 1996 | 431500 |
| = | Tulipa sylvestris subsp. australis (Link) Pamp. | SISF/ISFS 2 | 431500 |
= Taxon stimmt mit akzeptiertem Taxon überein (Checklist 2017) <Taxon ist im akzeptierten Taxon (Checklist 2017) enthalten> Taxon enthält (neben anderen) auch das akzeptierte Taxon (Checklist 2017)
Status Indigenat: Indigen
Liste der gefährdeten Pflanzen IUCN (nach Walter & Gillett 1997): Nein
Status Rote Liste national 2016
Status IUCN: Verletzlich
Zusätzliche Informationen Kriterien IUCN: C2a(i); D2
Status Rote Liste regional 2019
| Biogeografische Regionen | Status | Kriterien IUCN |
|---|---|---|
| Jura (JU) | -- | |
| Mittelland (MP) | -- | |
| Alpennordflanke (NA) | -- | |
| Alpensüdflanke (SA) | vom Aussterben bedroht (Critically Endangered) | C1 |
| Östliche Zentralalpen (EA) | -- | |
| Westliche Zentralalpen (WA) | verletzlich (Vulnerable) | C2a(i); D2 |
Status nationale Priorität /Verantwortung
| Nationale Priorität | 2 - Hohe nationale Priorität |
| Massnahmenbedarf | 2 - Klarer Massnahmebedarf |
| Internationale Verantwortung | 3 - Hoch |
| Überwachung Bestände | 2 - Überwachung ist nötig |
Schutzstatus
| International (Berner Konvention) | Nein | |
| TI | Vollständig geschützt | (23.01.2013) |
| Schweiz | Vollständig geschützt |
Status in sektoriellen Umweltpolitiken
| Umweltziele Landwirtschaft: | Z - Zielart | weitere Informationen |
Erhalten/ Fördern Gefährdungen und Massnahmen Zerstörung des Lebensraums (Siedlungs- und Strassenbau, Nivellierung des Reliefs, Rodung von Einzelbäumen und Gebüschen) Angepasste Planungen, Priorität für die Fundstellen Kleinstrukturen zulassen bzw. fördern (traditionelle Kulturlandschaft; keine Nivellierung) Ungeeignete Landwirtschaft (Intensivierung, Umwandlung in Weiden, Kunstdünger, Ausbringen von Gülle und Mist, zu früher oder zu häufiger Schnitt, zu häufige Bewässerung bzw. Berieselung) Beibehalten der traditionellen Mähwiesennutzung ( Ökobeiträge) Reduktion der Düngung subalpiner Mähwiesen Max. 1-2, möglichst späte Schnitte (ab Ende Juni) Traditionelle Bewässerung; keine großflächige Umstellung auf Berieselung Sammeln, Ausgraben für Privatgärten Information der Touristen Hinweistafeln Viehverbiss, Wildfrass Keine zu intensive Beweidung Gegebenenfalls einzäunen (Vorsicht: Konkurrenzvegetation) Wenige, oft isolierte Vorkommen Schutz (z. B. Ortsplanung) der Fundbereiche regelmäßige Bestandskontrollen Detailkartierung Erfolgskontrolle der Maßnahmen gewährleisten In-situ Massnahmen Close Mehr Informationen Merkblatt Artenschutz