Deschampsia rhenana Gremli

Rheinische Schmiele

Art ISFS: 135100 Checklist: 1015065 Poaceae Deschampsia Deschampsia rhenana Gremli

Bestimmungsschlüssel

Zusammenfassung KEINE ANGABE Status

Status IUCN: Vom Aussterben bedroht

Nationale Priorität: 1 - Sehr hohe nationale Priorität

Internationale Verantwortung: 3 - Hoch Erhalten/ Fördern Gefährdungen Wenige, isolierte Vorkommen Regulierung des Wasserstandes (Stauung) Zerstörung des Lebensraums (Uferverbau, Überbauung und Befestigungen jeglicher Art, Stege, Bootsanlegeplätze, Überkiesungen, Badestrände) Verbuschung, Beschattung, Laubfall Intensive touristische Nutzung (Baden, Surfen, Camping) Eutrophierung, dichter Algenwuchs Konkurrenz ( Phalaris arundinacea, Phragmites australis, Agrostis stolonifera, Carex acuta, C. elata; bei den drei letzten nützt die Mahd nichts!)

Ökologie

Lebensraum Lebensraum nach Delarze & al. 2015

KEINE ANGABE

Ökologische Zeigerwerte nach Landolt & al. (2010)

BodenfaktorenKlimafaktorenSalztoleranz
Feuchtezahl F--Lichtzahl L--Salzzeichen--
Reaktionszahl R--Temperaturzahl T--
Nährstoffzahl N--Kontinentalitätszahl K--

Nomenklatur

Gültiger Name (Checklist 2017): Deschampsia rhenana Gremli

Volksname Deutscher Name: Rheinische Schmiele Nom français: Canche des rives

Nome italiano: --

Übereinstimmung mit anderen Referenzwerken

RelationNomReferenzwerkeNo
=Deschampsia rhenana GremliChecklist 2017135100

= Taxon stimmt mit akzeptiertem Taxon überein (Checklist 2017) <Taxon ist im akzeptierten Taxon (Checklist 2017) enthalten> Taxon enthält (neben anderen) auch das akzeptierte Taxon (Checklist 2017)

Kommentare aus der Checklist 2017 Im SISF-2 noch als Synonym von D. littoralis Gouan aufgeführt, gilt D. rhenana Gremli hier als eigenständiges Taxon. Checklist

Status Indigenat: Indigen

Liste der gefährdeten Pflanzen IUCN (nach Walter & Gillett 1997): Nein

Status Rote Liste national 2016

Status IUCN: Vom Aussterben bedroht

Zusätzliche Informationen Kriterien IUCN: A3c; C1

Status Rote Liste regional 2019

Biogeografische RegionenStatusKriterien IUCN

Status nationale Priorität /Verantwortung

Nationale Priorität1 - Sehr hohe nationale Priorität
Massnahmenbedarf2 - Klarer Massnahmebedarf
Internationale Verantwortung3 - Hoch
Überwachung Bestände2 - Überwachung ist nötig

Schutzstatus

International (Berner Konvention)Nein
TGVollständig geschützt(01.01.2018)
Schweiz--

Erhalten/ Fördern Gefährdungen und Massnahmen Wenige, isolierte Vorkommen Schutz der Fundstellen (Mikroreservate) Regelmässige Bestandeskontrollen (Monitoring) Ex-situ Vermehrung von indigenem Material und Wiederansiedlung an ursprünglichen Fundstellen, Verstärkung von Vorkommen (indigenes Material vom Bodensee) Bestehende Pflegemassnahmen weiterführen Regulierung des Wasserstandes (Stauung) Keine Regulierung des Wasserstandes Seespiegelschwankungen erhalten oder wiederherstellen Zerstörung des Lebensraums (Uferverbau, Überbauung und Befestigungen jeglicher Art, Stege, Bootsanlegeplätze, Überkiesungen, Badestrände) Prioritäre Erhaltung der bestehenden Lebensräume Koordination von Bauprojekten zugunsten der Art Einbezug der Strömungsdynamik in die Planung Verbuschung, Beschattung, Laubfall Entbuschen Auslichten (z. B. aufwachsende Kopfweiden) Schnittprodukt immer entfernen, keine Feuer im direkten Strandbereich Intensive touristische Nutzung (Baden, Surfen, Camping) Aktuelle Fundorte z. T. einzäunen oder absperren Eutrophierung, dichter Algenwuchs Wasserschutzmassnahmen weiterführen Nicht sauber geklärte Einläufe sanieren Allfällige Algenmatten vorsichtig entfernen Konkurrenz ( Phalaris arundinacea, Phragmites australis, Agrostis stolonifera, Carex acuta, C. elata; bei den drei letzten nützt die Mahd nichts!) Ausreissen von konkurrierenden Einzelpflanzen ( P. arundinacea, C. acuta); zweimalige Mahd ( P. australis, P. arundinacea, flächig nur falls gefroren) Soden entfernen ( A. stolonifera) Aushacken ( C. elata) Mehr Informationen Merkblatt Artenschutz