Pulsatilla alpina subsp. alba Zaemelis & Paegle

Österreicher Alpen-Anemone

Unterart ISFS: 333250 Checklist: 1037005 Ranunculaceae Pulsatilla Pulsatilla alpina (L.) Delarbre Pulsatilla alpina subsp. alba Zaemelis & Paegle

Zusammenfassung

Artbeschreibung (nach Lauber & al. 2018): Wie P. alpina subsp. alpina, aber nur 5-25 cm hoch, mit 2(-3) Grundblättern, deren Stiele nur 5-10 cm lang, Blattspreite kahl oder nur spärlich behaart. Blütendurchmesser 2,5- 4 cm.

Standort und Verbreitung in der Schweiz (nach Lauber & al. 2018): Auf Silikat / alpin / GR (Umbrailpass)

Verbreitung global (nach Lauber & al. 2018): Ostalpin

Ökologische Zeigerwerte (nach Landolt & al. 2010) 322-51 + 4.h.2n=16

Status

Status IUCN: Vom Aussterben bedroht

Nationale Priorität: 2 - Hohe nationale Priorität

Internationale Verantwortung: 1 - Gering Erhalten/ Fördern Gefährdungen Verwechslung mit anderen Pulsatilla alpina Konkurrenz (Verbuschung, Fichtenwald) Sammeln und Ausgraben Kleine, isolierte Vorkommen, Datendefizit

Ökologie

Lebensform Mehrjähriger Hemikryptophyt

Lebensraum Lebensraum nach Delarze & al. 2015

KEINE ANGABE

Ökologische Zeigerwerte nach Landolt & al. (2010)

BodenfaktorenKlimafaktorenSalztoleranz
Feuchtezahl F--Lichtzahl L--Salzzeichen--
Reaktionszahl R--Temperaturzahl T--
Nährstoffzahl N--Kontinentalitätszahl K--

Abhängigkeit vom Wasser

Flüsse0 - unbedeutend, keine Bindung.
Ruhiges Wasser0 - unbedeutend, keine Bindung.
Grundwasser0 - unbedeutend, keine Bindung.

Nomenklatur

Gültiger Name (Checklist 2017): Pulsatilla alpina subsp. alba Zaemelis & Paegle

Volksname Deutscher Name: Österreicher Alpen-Anemone Nom français: Pulsatille d'Autriche Nome italiano: Anemone austriaca

Übereinstimmung mit anderen Referenzwerken

RelationNomReferenzwerkeNo
=Pulsatilla alpina subsp. alba Zaemelis & PaegleChecklist 2017333250
=Pulsatilla alpina subsp. austriaca Aichele & SchweglerFlora Helvetica 2012147
=Pulsatilla alpina subsp. alba Zaemelis & PaegleFlora Helvetica 2018147
=Pulsatilla alpina subsp. alpicola H. NeumayerIndex synonymique 1996333300
=Pulsatilla alpina subsp. austriaca Aichele & SchweglerIndex synonymique 1996333500
<Pulsatilla alpina subsp. alpicola H. NeumayerSISF/ISFS 2333300
<Pulsatilla alpina subsp. austriaca Aichele & SchweglerSISF/ISFS 2333500

= Taxon stimmt mit akzeptiertem Taxon überein (Checklist 2017) <Taxon ist im akzeptierten Taxon (Checklist 2017) enthalten> Taxon enthält (neben anderen) auch das akzeptierte Taxon (Checklist 2017)

Kommentare aus der Checklist 2017 Neues Konzept: Das Taxon wird gegenüber dem SISF-2 weiter gefasst. Die Unterart fast die gemäss SISF-2 akzeptierten Unterarten Pulsatilla alpina subsp. austriaca Aichele & Schwegler und Pulsatilla alpina subsp. alpicola H. Neumayer zusammen. Checklist

Status Indigenat: Indigen

Liste der gefährdeten Pflanzen IUCN (nach Walter & Gillett 1997): Nein

Status Rote Liste national 2016

Status IUCN: Vom Aussterben bedroht

Zusätzliche Informationen Kriterien IUCN: D

Status Rote Liste regional 2019

Biogeografische RegionenStatusKriterien IUCN
Jura (JU)--
Mittelland (MP)--
Alpennordflanke (NA)ungenügende Datengrundlage (Data Deficient)
Alpensüdflanke (SA)--
Östliche Zentralalpen (EA)vom Aussterben bedroht (Critically Endangered)D
Westliche Zentralalpen (WA)ungenügende Datengrundlage (Data Deficient)

Status nationale Priorität /Verantwortung

Nationale Priorität2 - Hohe nationale Priorität
Massnahmenbedarf1 - Möglicher (unsicherer) Massnahmebedarf
Internationale Verantwortung1 - Gering
Überwachung Bestände1 - Überwachung ist eventuell nötig

Schutzstatus

Kein internationaler, nationaler oder kantonaler Schutz

Erhalten/ Fördern Gefährdungen und Massnahmen Verwechslung mit anderen Pulsatilla alpina Durchfuehrung einer Studie über die Art und ihre Unterart, Aufstellung von Kriterien für die Bestimmung und Klärung der taxonomischen Situation Konkurrenz (Verbuschung, Fichtenwald) Pflege der Bergweide, um Verbuschung zu vermeiden Förderung des traditionellen Mähens Sammeln und Ausgraben Besucherlenkung um die Vorkommen herum Öffentlichkeit informieren und sensibilisieren Kleine, isolierte Vorkommen, Datendefizit Schutz der Fundstellen (Mikroreservate) Regelmäßige Bestandskontrollen (Monitoring) Nach Vorkommen in potenziell geeigneten Gebieten suchen