Eucephalobus oxyuroides (de MAN, 1876) STEINER, 1936
Syn. Cephalobus oxyuroides de MAN, 1876
Cephalobus (Eucephalobus) oxyuroides de MAN, 1876 (SCHNEIDER, 1939) Cephalobus oxyuroides f. acaudata MICOLETZKY, 1922
Cephalobus oxyuroides var. brasiliensis RAHM, 1928
Cephalobus similis COBB, 1893
Weibchen: Masse (n = 6) L = 0.53 mm (0.51 -0.56 mm)
a = 21 (19- 22)
b = 3.5 (3.4-3.7)
c = 7.8 (7.1-8.0)
V = 61 (60-62)
6 scharf zugespitzte Lippen. Nervenring kurz unterhalb der Corpus-Isthmus Verbindung, in gleicher Höhe oder knapp unterhalb deutliche Deiriden. Exkretionsporus 2-4 Körperannuli anterior von der Corpus-lsthmus Verbindung, das Hemizonid erstreckt sich über 2 Körperannuli. Längedes Postuterussackesentspricht 1 -1.5 mal der Körperbreite. Es ist somit bei den vorliegenden Exemplaren länger als von ANDRASSY (1967) angegeben. Schwanz 4-5 Analbreiten lang, die Phasmiden liegen bei 27- 30 % der Schwanzlänge.
Männchen: Masse (n = 1) L = 0.52 mm
a = 20
b = 3.4
c = 9.5
Spicula 23 |im, Gubernaculum 12 |im lang. Ein adanales Papillenpaar, 2 präanale Papillenpaare, 10 bzw. 25 Körperannuli vom Anus gelegen. Ein subventrales Papillenpaar 5 Schwanzannuli postanal gut erkennbar, ein Paar am Beginn der Schwanzspitze. Die genaue Anzahl und Lage der übrigen Papillcn ist nicht feststellbar. Die ungeringelte Schwanzspitze ist stark nach ventral gebogen, die Schwanzlänge entspricht3 Analbreiten, die Phasmiden liegen bei 27%.
Fundort: Guttal (Almweide).
Lebensweise: Überwiegend terricol. de MAN (1880) schreibt: „Eine in unserem Lande (Niederlande) sehr häufige Art, welche sowohl die feuchte, von süssem oder brackischem Wasser mehr oder weniger getränkte Erde unserer Wiesen als auch den sandigen Dünenboden bewohnt." MEYL (1953) fand diese Art in Thermalwässern (bis 35°C). Häufig.
V e r b r ei t u n g: In Europa allgemein verbreitet. USA, Venezuela (DAO, 1970), Israel, China, Zaire, Brasilien, Australien (ANDRASSY, 1984), Österreich (Hohe Tauern,GERBER 1981 b).